1. FC Nürnberg e.V.olution

  • Sonderrechte für UN/BDA? Alles klar, Martin.:lol:

    Ich hab nichts von Rechten, sondern von Beachtung geschrieben. Faktisch hat so eine Gruppe immer Sonderrechte (z. b. um Choreos aufzubauen), gegen die jemand, der das Beste für den Verein will, auch nichts haben dürfte.


    Ich interpretiere aber das angehängte Smiley mal als Symbol, dass es eher scherzhaft gemeint war.

  • Wir sollten die Diskussionskultur stärken und UNsere Arbeitsgruppen wiederbeleben, diesmal mit der Maßgabe "Jeder ist willkommen!". Ob Alt oder Jung, ob Gross oder Klein, spielt keine Rolle!


    Ich bin mir sicher, es kommt viel Gutes dabei heraus, was jetzt noch im Verborgenen schlummert!


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  • Ich hab nichts von Rechten, sondern von Beachtung geschrieben. Faktisch hat so eine Gruppe immer Sonderrechte (z. b. um Choreos aufzubauen), gegen die jemand, der das Beste für den Verein will, auch nichts haben dürfte.


    Ich interpretiere aber das angehängte Smiley mal als Symbol, dass es eher scherzhaft gemeint war.

    Faktisch zwingt UN / BDA niemand das alles zu tun. Ich finde vieles gut und freu mich über das Engagement. Hier dann aber ein Recht auf besondere Beachtung (was ist denn da genau gemeint wenn nicht Sonderrechte?) abzuleiten ist aber frech und absolut abwegig.


    Ich weiß natürlich, dass das unter Bader so war (regelmäßig im Lokal, Anrecht auf exklusive Mannschaftstreffen auf Rastplätzen, etc.). Und so etwas nicht mehr zu haben ist schmerzhaft. Trotzdem ist das Verhalten von Meeske das korrektere. Die Mär, dass UN / MCMV / BAC gar nicht beim Thema einbezogen werden erübrigt sich auch beim Blick auf die Teilnehmerliste beim Arbeitskreis e.V.olution. Der Unterschied zu früher ist, dass hier keine Mehrheit der Szene mehr gegeben war. Dies dürfte der Realität im Stadion aber ebenfalls näher kommen.

    Schuld ist die Monogamie. Sie ist vielleicht nicht gegen die Menschheit, aber ganz sicher gegen die Männer!

  • @clubfans dieser Anspruch,mehr Beachtung zu bekommen als andere Gruppen ist für mich dasselbe wie Lobbyismus in der Politik.

    Und deshalb lehne ich das ab.


    Abgesehen ist diese Haltung auf Dauer ungesund. Man sollte etwas tun, weil man es tun will, nicht weil man sich deshalb mehr Beachtung erhofft

  • @clubfans dieser Anspruch,mehr Beachtung zu bekommen als andere Gruppen ist für mich dasselbe wie Lobbyismus in der Politik.

    Und deshalb lehne ich das ab.


    Abgesehen ist diese Haltung auf Dauer ungesund. Man sollte tun, was man tun will, nicht weil man sich deshalb mehr Beachtung erhofft

    VIelleicht drücke ich mich mal besser aus:

    Wenn der Vorstand eine Entscheidung trifft, sollte er berücksichtigen, welche Wirkung diese Entscheidung auf den Verein und das Umfeld hat. Manche Entscheidungen entfalten bei bestimmten Personen eine stärkere Wirkung, als bei anderen. Das sollte er beachten und ggf. auf die Personen vorher zugehen, um mögliche negative Auswirkung seiner Entscheidung abzumildern oder zu verhindern.

    Wenn der Vorstand entscheiden würde, die Rollstuhlplätze abzuschaffen, würde er ja auch vorher auf die Betroffenen zugehen (das ist etwas überspitzt, aber hilft vielleicht beim Verständnis).



    Zum Lobbyismus:
    Dieser ist gar nicht so unwichtig für das Funktionieren unserer Demokratie. Problematisch ist er dann, wenn er intransparent ist, sprich, wenn nicht nachvollzogen werden kann, welche Interessen Entscheidungen in der Politik wie beeinflusst haben. Ansonsten hilft Lobbyismus eigentlich sehr gut, vernünftige und zielführende gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen

  • clubfan

    Wenn wir darüber sprechen gewisse Gruppen schwierige Entscheidungen näher zu bringen bin ich bei dir. Ob oder wie das passiert ist weiß ich nicht. Aber meinst du die Szene würde sich jetzt anders verhalten wenn Meeske ihr persönlich gesagt hätte, dass und warum er ausgliedern will?

    Schuld ist die Monogamie. Sie ist vielleicht nicht gegen die Menschheit, aber ganz sicher gegen die Männer!

  • das mit der Intransparent traf doch wohl zu Baders Zeiten voll auf bestimmte Gruppierungen zu.


    Und das andere: tut mir leid, aber da kommen wir nicht zueinander. Es wurde oft genug kommuniziert, dass bestimmte Aktionen Konsequenzen nach sich ziehen werden. Da die Aktionen zudem finanziell vereinsschädigend waren, liegt die Verantwortung bei denen, die diese Ansagen nicht ernst nahmen, sondern glaubten genügend Macht zu haben, um sich weiter drüber hinwegsetzen zu können.

    Meeske hat da sehr geduldig gehandelt. Aber irgendwann muss man halt auch mal konsequent sein, wenn man Ernst genommen werden will.

    Dass die Gruppen das von Bäder anders gewöhnt waren und dann wie bockige Kinder erst mal gestreikt haben, kann man sicher nicht Meeske vorwerfen

  • clubfan

    Wenn wir darüber sprechen gewisse Gruppen schwierige Entscheidungen näher zu bringen bin ich bei dir. Ob oder wie das passiert ist weiß ich nicht. Aber meinst du die Szene würde sich jetzt anders verhalten wenn Meeske ihr persönlich gesagt hätte, dass und warum er ausgliedern will?

    Ich meine, dass wir die Eskalation in der letzten Saison möglicherweise vermeiden hätten können. Oder zumindest: Dass die Überzeugungskraft seitens UN hinsichtlich Boykott gelitten hätte (sofern sie ihn denn dennoch vollzogen hätten).


    Ich traue Herrn Meeske aber zu, dass er das verstanden hat und zukünfitg berücksichtigen wird ohne gleich von seiner Art der Vereinsführung abzuweichen.

  • Ich meine, dass wir die Eskalation in der letzten Saison möglicherweise vermeiden hätten können. Oder zumindest: Dass die Überzeugungskraft seitens UN hinsichtlich Boykott gelitten hätte (sofern sie ihn denn dennoch vollzogen hätten).


    Ich traue Herrn Meeske aber zu, dass er das verstanden hat und zukünfitg berücksichtigen wird ohne gleich von seiner Art der Vereinsführung abzuweichen.

    Alles klar. Hier hast du auch recht. Sowas wie letzte Saison ist nie gut und auch hier muss dann der Vorstand einen Schritt machen. Ich denke hier haben beide Seiten gelernt und einen gemeinsamen Nenner gefunden.

    Schuld ist die Monogamie. Sie ist vielleicht nicht gegen die Menschheit, aber ganz sicher gegen die Männer!

  • Donnerstags kommt ja abends auf Radio-Gong immer so eine Sondersendung über den Club.

    Gestern waren da zwei Vorstände von einem Eltersdorfer Fanclub im Studio.

    Auf die Frage, wie sie zur Ausgliederung stehen, kam dann die Antwort, im Fanclub wäre die Meinung geteilt, sie unterstützen aber die Initiative die gegen die Ausgliederung ist.

    Die Begründung war, wie üblich 1860 und der HSV, und der momentane sportliche Erfolg zeigt doch, dass es auch ohne Investoren geht.

    Im übrigen könnten doch diese ihr Geld auch ohne Ausgliederung reinschieben.


    Was soll man dazu sagen?

    Lieber stehend sterben, als kniend leben!

  • Nichts, weil nicht überraschend. Vernünftige Argumente gibt es eben nicht, da müssen dann wieder die Beispiele HSV und 1860 herhalten. Den jetzigen Erfolg in einer sehr mittelmäßgen zweiten Liga ohne echte Topteams als Argument gegen eine Ausgliederung zu verkaufen, ist halt genauso absurd. In zwei oder drei Jahren werden wir aller Voraussicht nach wieder da stehen, wo wir jetzt sind, wenn kein Wunder passiert.


    Ich bin mir allerdings relativ sicher, dass man viele Unentschlossene, wie es ja ein dem besagten Fanclub auch der Fall zu sein scheint, mit einem handfesten Konzept und Partnern umstimmen kann. Momentan ist halt die "Ausgliederung" ein sehr abstraktes Thema ohne viel Inhalt. Da fällt es natürlich leichter am Altbewährten festzuhalten und sich auf den derzeitigen Höhenflug zu berufen.

  • Dass der Begriff Bierdimpfl eine neue Hochphase erleben könnte.

    Ich mag ja den Begriff Bierdimpfl eigentlich nicht, aber es ist schon erstaunlich, wie manche am e.V. hängen.

    Da wird Meeske noch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen.

    Lieber stehend sterben, als kniend leben!

  • Ich befürchte das wird kein Einzelfall sein. Deshalb sehe ich einer Abstimmung die durch den aktuellen Erfolg gepusht werden soll, alles andere als entspannt entgegen.

    Ich muss gestehen, da habe ich mich wahrscheinlich auch ein wenig geirrt.

    Im Erfolg ausgliedern, wie Stuttgart dies perfekt durchgezogen hat, wäre sinnvoll, dachte ich.

    Könnte ein Fehler sein, da Erfolg den Gegnern eben das Argument, es geht auch ohne, liefert.

    Schwierige Geschichte!

    Lieber stehend sterben, als kniend leben!

  • Das ist ja das komische.


    Man ist einfach gegen die Ausgliederung. Aber keiner weiß, wie sie aussehen bzw. gestaltet wird.


    Mich würde wirklich interessieren, was wäre, wenn sowohl der eV bliebe, als auch das Stimmrecht der Mitglieder.

    Ich bin mir sicher, man wäre trotzdem dagegen. Warum? WEIL HALT!

    "Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief´s ganz flüssig.“ Paul Breitner

  • Ich würde dazu sagen dass es nicht die Investoren waren die diese beiden Vereine an die Wand gefahren haben, sondern die Antifussballer und größenwahnsinnigen Entscheider. Die haben die Vereine dahingebracht jetzt kniend leben zu müssen.

    Es gibt nichts schlimmeres für einen Verein als viel Geld zu haben das falsch investiert wird. Der Kapitalbedarf wird mit einem Abstieg ja nicht weniger.

    Solange man immer noch aus dem Sarg springen kann (HSV) schön und gut, wenn nicht (60) bleibt der Sargdeckel zu.

    Schuld sind aber nicht die Ismaiks oder Kühnes, sondern die Wildmosers und die ganzen Hamburger Kasperlesmanager der letzten Jahre !