• weize ein bisschen weniger Arroganz täte dir durchaus gut zu Gesicht stehen.

    Zitat

    sorry aber mit der begründung dürfte in deutschland nie wieder ein sportliches großereignis (olympia winter + sommer oder fußball wm oder em [männer]) ausgetragen werden dürfen weil dafür immer große bauliche ansträngungen an den austragungsorten getätigt werden müssen.


    Man sollte hier immer den volkswirtschaftlichen Nutzen mit einbeziehen. Und dieser ist bei Olympia bedeutend geringer als bei zum Beispiel der WM. Auch wenn du das bestreitets. Wir reden hier ja nicht von Städten, sondern von Regionen. Die Region würde kann man mit einem Radius von 50 - 100 km um die entsprechende Stadt festlegen. Bei Olympia hast du nun genau eine Region, bei einer Fußball WM 12. Natürlich ist das nicht ganz Deutschland, aber um längen mehr als nur die eine Stadt bei Olympia. Außerdem sind die Investitionen pro Stadt bei Olymopia um ein vielfaches Höher als bei der WM, da hier deutlich mehr zu bauen ist (wie gesagt pro Stadt).


    Zitat

    vorallem davon auszugehen dass das geld jetzt wirklich für was anderes sinnvolles eingesetzt werden wird und nicht für irgentwelchen schwachsinn ist schon sehr naiv. wir profitieren alle noch von der fußball wm 2006 an den stadien und der infrastruktur.


    Dem zweiten teil schließe ich mich an. Wir profitieren noch von der WM. Nur von Olympia würde niemand in Deutschland profitieren außer der Speckgürtel um München, dem es bekanntlich so richtig schlecht geht....
    Und selbst hier wäre der Nutzen ehr gering, da infrastrukturell das Gebiet um München bereits heute hervorragend ausgebaut ist. Und von Stadien etc. profiteiert nun wirklich keine Volkswirtschaft. Hier geht es ja um Verkehrsanbuindungen, Erschließunge usw. Das (ggf.) ungenutze Stadion ist nach so einer Großveranstaltung eher Ballast.
    Zum ersten Teil: Ja die Politik gibt nicht immer sinnvoll Geld aus und macht sinnlose Geschenke an Lobbygruppen, aber man sollte auch nicht immer generell vom schlimmsten ausgehen. Soviel Geld auf einmal sinnlos verbraten sollte nicht mal die FDP in einer Koalition mit der Linken schaffen.


    Zitat

    das geld wäre sonst einfach gar nicht ausgegeben worden. und so wird es jetzt wieder sein. bayern wird seine schwarzen haushalt behalten und nichts investieren weder nach franken noch nach oberbayern.


    Also zwischen ausgeglichenem Haushalt behalten und nichts investieren liegen ja Welten. Ich gehe stark davon aus, dass von dem gesparten Geld Fördergelder locker gemacht werden, die dann hoffentlich sinnvoll eingesetzt werden. Und ich bin ja nun Nürnberger durch und durch und würde hier auch gern etwas davon sehen, ABER: erst mal sollten andere kommen, die wirklich sträflich von der Landesregierung vernachlässigt werden. Oberfranken zum Beispiel, insbesondere das Grenzgebiet. Das einzie was die aus München bekommen haben ist die ausrangieret Hohlmeier.
    Aber deine Aussage impliziert zusättzlich, dass du also das Geld mit offenen Händen raushauen würdes, eben über die schwarze Null hinaus. Spricht mal wieder für deine Arroganz und dass du dich nur um dich und deine Meinung kümmerst. An nachfolgende Generationen muss man ja nicht denken.


    Edit: Eines noch zur Ergänzung. Ich habe nichts gegen München als Stadt oder gegen die Region Oberbayern. Habe dort Verwandtschaft und Freunde. Olypmia ist einfach volkswirtschfatlich totaler Humbug. Da gibts wichtigere Baustellen als Stadien.

    Schuld ist die Monogamie. Sie ist vielleicht nicht gegen die Menschheit, aber ganz sicher gegen die Männer!

  • Okay nochmal: Staaten (und damit die angegliederten Länder und Gemeinden) KÖNNEN NICHT sparen.


    Niemals nie nicht geht das. Man kann sich nur entscheiden, wofür man die Kohle ausgibt, die man bekommt. Rammts euch ins Hirn endlich

  • hoeschler schrieb:

    Okay nochmal: Staaten (und damit die angegliederten Länder und Gemeinden) KÖNNEN NICHT sparen.


    Niemals nie nicht geht das. Man kann sich nur entscheiden, wofür man die Kohle ausgibt, die man bekommt. Rammts euch ins Hirn endlich


    Heoschi, das habe ich doch so auch nciht behauptet. Bayern tut aber immerhin so :lol: 
    Wollte nur weizes Argument, dass das Geld jetzt gar nicht ausgegeben wird entkräften, bzw. klarstellen, dass es nicht unbedingt dumm wäre nicht alles auszugeben.

    Schuld ist die Monogamie. Sie ist vielleicht nicht gegen die Menschheit, aber ganz sicher gegen die Männer!

  • Das Argument ist Käse. Die Infrastrukturausgaben wären in der Hauptsache an die Anbindung zwischen dem olympischen Dorf (was wohl das einzige ist, was auch tatsächlich in München stattgefunden hätte) und den Austragungsorten gewesen.


    Keine Ahnung, wer ne 6-spurige Autobahn von München nach Garmisch braucht. Aber nach den Spielen profitieren tun ja wohl die wenigsten.
    Was soll in München ausgebaut werden? Der Flughafen? Die S/U Bahn?


    Das einzige, wo richtig anständig Kohle abfließt, ist an das IOC. Wo DEREN Geld am Ende versickert wissen sie wahrscheins selbst ned genau.


    Abgesehen davon: Wenn eine Landesregierung Unternehmen mit den Bau irgendwelcher Sachen beauftragt - das reicht vom Bau einer Bibliothek bis hin zum Aufstellen einer Brücke mitten auf flaches Land - ist das rein volkswirtschaftlich betrachtet IMMER sinnvoll. Nur in allen anderen Punkten wirds manchmal reichlich unsinnig. Und gerade Sprungschanzen sind da solche Kandidaten. Oder irgendwelche Monsterstadien, die nie genutzt werden, weils weit und breit keine Vereine in der Stärke gibt


  • Da hat wer Ahnung von Volksiwrtschaft :hoch:

    Schuld ist die Monogamie. Sie ist vielleicht nicht gegen die Menschheit, aber ganz sicher gegen die Männer!

  • kleinerUdo schrieb:


    die olympischen sommerspiele 2036 in Fürth! :muah::muah::muah::muah::floet:



    Wieso net ?


    Matthias Egersdörfer wird Leiter der Bewerbungsgesellschaft, der kann die Herrn vom IOC in seiner gewohnt freundlichen Art
    begrüßen und für sich einnehmen. Und Waltraut und Mariechen dürfen auch mitmachen.


    Die Gsichter vom IOC möcht ich gern mal sehn, wenn ein übelst gelaunter Egersdörfer und zwei Männer in Frauenkleidern
    vor ihnen rumtanzen. Dazu noch Klaus-Karl Kraus mti seinem Club-Fürth-Schal...


    :lol::lol:

    Egal wie leer du bist, manche sind Lehrer

  • Ganz so ist es nicht..


    hier wurde mit Gewalt zum falschen Zeitpunkt ein nicht stimmiges Konzept gepusht
    - München als Standort statt nem Wintersport Ort
    - erst mit Kathi Witt vernünftige interne Präsentation
    - im Gegensatz zur Fußball-WM eben kein vernünftiges Finanzierungskonzept, nicht mal das klare ok der Austragungsorte..
    - Neubau von Sportstätten die danach wieder abgerissen werden, also wirtschaftlicher Unsinn (siehe Hoeschlers Post)
    (wenn die Biathlon Stadien von Ruhpolding genutzt und ausgebaut worden wären, aber dieser Neubau für 10 Tage in O'gau wäre pure Geldverbrennung)


    München als Austragungsort hätte bedeutet, dass kein andere europ. Bewerber für Jahre hinaus in Frage gekommen wäre,
    und pyeung-yang war einfach dran, die haben schon große Teile der Infrastruktur aus den vergangegen Bewerbungen.


    So aber hat Europa in den folgenden Jahren ne Chance, vielleicht auch ne vernünftige deutsche Bewerbung - oder mit Österreich (z.B. Ruhpolding/Berchtesgaden/Salzburg)


    da hat vieles nicht gepasst..

    FCN ein Leben lang... und nicht nur in der 1. Liga


    Manchmal verliert man - und manchmal gewinnen die anderen.

  • wasn des für ein argument, pyeung-yang war einfach dran :roll: nur weil sich die chines... oh sorry, muss man ja heutzutage hier aufpassen, nur weil sich die südkoreaner etz scho 3 mal beworben haben heißt des doch noch lang net dass die dafür geeignet sind. dann könnts fürth wirklich auch probiern und dann beim dritten mal grings sies.


    erinnert euch mal an die biathlon wm dort. da brauch ich ja wohl nix mehr dazu sagen. und berge die ganze 700m hoch sind... wow.


    Ist genau so sinnfrei wie die WM in Qatar. Aber hauptsach die debberten Münchner ham mal widder was net gekriegt... :schaem:

  • Necher schrieb:

    wasn des für ein argument, pyeung-yang war einfach dran :roll: nur weil sich die chines... oh sorry, muss man ja heutzutage hier aufpassen, nur weil sich die südkoreaner etz scho 3 mal beworben haben heißt des doch noch lang net dass die dafür geeignet sind. dann könnts fürth wirklich auch probiern und dann beim dritten mal grings sies.


    erinnert euch mal an die biathlon wm dort. da brauch ich ja wohl nix mehr dazu sagen. und berge die ganze 700m hoch sind... wow.


    Ist genau so sinnfrei wie die WM in Qatar. Aber hauptsach die debberten Münchner ham mal widder was net gekriegt... :schaem:


    Du bist jetzt auf das einzige unsachliche Argument der letzten 5 Posts eingegangen. :lol:

    Schuld ist die Monogamie. Sie ist vielleicht nicht gegen die Menschheit, aber ganz sicher gegen die Männer!

  • El Molotov schrieb:


    Du bist jetzt auf das einzige unsachliche Argument der letzten 5 Posts eingegangen. :lol:


    auf was für a argument soll ich denn eingehn? mir doch scheißegal ob etz da a zuchverbindung vor glareuth nach ziecherlasschdaa für des eingespaarte geld baut wird. jeds mal wenn ich mit der scheiß bahn fahrn muss, kommts zu spät oder gor net. des reisen 5 schienen mehr a nemmer raus.


    Die ganzen Hobbypolitiker hier die immer denken sie wissens 20x besser wie die Volkswirtschaft zu laufen hat...

  • Glaub ich fast net, oder denkst du Söder würde ohne vorher den Seehofer zu fragen eigenständig was von sich geben?


    Was an Olympia in München also in Garmisch so toll gewesen wäre muss mir mal einer erklären. Garmisch hat bereits ne mehr als ausreichende Infrastruktur, die Sportanlagen wären genau einmal benutzt worden und von den Folgen für die Umwelt will ich gar nicht reden.
    Das Argument das alle Kohle nach München bzw. Oberbayern gepumpt wird halt ich nicht für Kriegsentscheidend, das tuts doch so auch scho.

  • Necher schrieb:

    dann sagt mir doch bitte mal was so toll an einer Olympia in Südkorea ist? da leidet die arme Umwelt wohl net oder was...


    Na freilich leidet dort die Umwelt auch, wenn net sogar noch mehr. Bei Sotschi 2014 oder eben Pjönchang 2018 liegt der Fokus bestimmt nicht auf
    der Ökologie... trotzdem isses mir irgendwie lieber, wenn die ihre Umwelt zerstören, als wenn bei uns hier in der Nähe is.
    Klingt blöd, is aber so...


    MMn müsste man das gesamte Konzept in Frage stellen. Warum um alles in der Welt muss Olympia alle vier Jahre woanders stattfinden?
    Es gibt mittlerweile soviele Sportstätten in aller Welt, die genau eine Olympiade gesehn haben und nun vor sich hingammeln.
    Warum lässt mans nicht an einem Ort und tut damit der Umwelt in vielen Ländern was gutes?
    Allein die Kosten für die ganzen Olympiabewerbungen sind unfassbar hoch. Die Münchener Bewerbung dürfte im Bereich von vielen hundert
    Millionen Euro gelegen haben, das war jetzt alles für die Katz.

    Egal wie leer du bist, manche sind Lehrer

  • Necher schrieb:

    dann sagt mir doch bitte mal was so toll an einer Olympia in Südkorea ist? da leidet die arme Umwelt wohl net oder was...


    heul doch!

  • Da muss ich jetzt widersprechen, wenn von vielen hundert Millionen die Rede ist.


    Die Münchner Olympia-Bewerbung hat 32 Mios gekostet, wobei 23 Mios durch Sponsoren und 9 Mios vom Steuerzahler aufgebracht wurden.


    Die Koreaner hatten - unterstützt durch Hauptsponsor Samsung - ein Budget von 60 Millionen Euro.


    Es ist trotzdem ein Wahnsinn, zu was die Olympischen Spiele durch den schieren Kommerz inzwischen verkommen sind.

    Forenkicktipp-Sieger 2016/17

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Karbbfm ()

  • Ähm?


    Hier ne Million, da ne Million und plötzlich hat mans mit richtigen Beträgen zu tun, oder was willst damit sagen? :mrgreen:

  • Ich wollte damit sagen, dass man sich den Sch*** hätte sparen können und die 9 Mille auch z. B. in Schulen, Kindergärten, soziale Einrichtungen etc. hätte stecken können. Dann hätte das Verbraten von Steuergeldern wenigsten einen Sinn gehabt.

  • Ah, ja


    Sag ich ja.


    Aber weißte, die Frau Witt arbeitet nich für umsonst. Hat sie schon zu DDR Zeiten nich gemacht

  • hoeschler schrieb:

    Ah, ja


    Sag ich ja.


    Aber weißte, die Frau Witt arbeitet nich für umsonst. Hat sie schon zu DDR Zeiten nich gemacht


    Hättense für Frau Witt eben auch noch einen Sponsor finden müssen, der Gehalt, Flüge (First Class, versteht sich) und Unterkunft im 7-Sterne-Hotel übernimmt.


    Versandhaus WITT, Weiden hätte sich doch angeboten, nachdem Frau Witt ja quasi in die ganze Welt verschickt wurde. :mrgreen: