Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon Altmeister » 15.05.2017, 18:59

Man kann nur hoffen, daß nach dem MMS die Stadt von baulichen Maßnahmen absieht. Neben den immer noch bis 2026 abzuzahlenden Darlehen kämen neue Schulden für die Stadt hinzu, die nun ohne eine wichtige Einnahmequelle abgezahlt werden müßten. Wie soll der Club eine solche Mieterhöhung stemmen?
"Bevor ich in Fürth Fußball spiele, höre ich auf." - Raphael Schäfer, Kapitän der Pokalsiegermannschaft 2007, im April 2012.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon Lupo89 » 15.05.2017, 19:17

Du mit deiner ständigen Mieterhöhung...

Sei doch erstmal froh, dass der Verein in seiner schwierigsten Phase seit langem (sowohl finanziell, als auch sportlich) keine Mieterhöhung zu verkraften hat. Die Zeiten, in denen Sponsoren groß auf die Züge der Stadionumbennungen aufspringen sind doch sowieso längst vorbei. Das geht nur noch bei Zugpferden wie Schalke, Dortmund usw... Der Rest muss eben mit den paar Mark zufrieden sein, und auch die 2,4 Millionen für drei Jahre in Nürnberg kann ich absolut nicht verstehen und muss auch den Kopf schütteln, wer auf die Idee kommt, da etwas zu investieren. Der Glubb spielt zweite Liga, da nicht mal gut, dazu noch in einer halben Bruchbude, in der man im Oberrang nur sitzen darf und die Kommentatoren im TV oder Radio nennen das Stadion sowieso wie und was ihnen gerade einfällt...

Was in drei Jahren ist, kann noch kein Mensch sagen. Vielleicht sind wir dann endgültig fertig, dann würde der Valze auch reichen und die Stadt kann ihre Leichtathletikveranstaltungen zelebieren...
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon Karbbfm » 15.05.2017, 20:29

Also erstens möchte ich im Oberrang sitzen und nicht ständig wie ein Gummiball auf und ab hüpfen. Sonst würde ich in den Unterrang gehen.

Und zweitens ist die Stadt Nürnberg nicht dafür da, jedermanns Steuergelder zum Fenster hinaus zu schmeissen, um den Glubb bevorzugt zu behandeln und anderen wichtigen, sozialen Projekten den Stöpsel zu ziehen.

Drittens werden manche in drei Jahren merken, was sie mit dem MMS angerichtet haben. Dann nämlich, wenn sich kein Sponsor mehr traut, diesen Namen zu ändern und die Stadt die Miete (aufgrund eigener, fehlender Einnahmen) erhöhen muss. Könnte gut sein, dass eine Mieterhöhung dann dem Verein endgültig das Wasser abgräbt.

Und viertens ist der Vogel wirklich ein Vogel. Gefragt nach der Zukunft in Punkt 3 vermeldet die Bildzeitung seine Aussage: "Was in drei Jahren ist, dafür haben wir keinen Plan. Wir freuen uns jedenfalls jetzt erstmal darüber, was jetzt ist". Das sind Politiker, echte Granaten, ehrlich. Erfüllen jegliches Klischeee nach dem Motto: "Was interessiert es mich, was mit dem STadion passiert, wenn ich in drei Jahren vielleicht eh nicht mehr Sportbürgermeister bin".

Und bitte hör fünftens endlich mit dem Gejammer mit der Laufbahn auf. Es wurde hier auch schon mehrmals dargelegt, dass die Laufbahn Pillepalle ist, da selbst wenn man sie entfernt, kein reines Fußballstadion entstehen könnte, da man das Spielfeld nicht mehr tifer legen kann, um zusätzliche Plätze zu schaffen. Also hülfe hier tatsächlich nur ein komplett neues Stadion und das ist reine Utopie angescihts der Finanzverhältnisse des 1. FC Nürnberg. Wo andere Eigenkapital angesammelt haben, um solche Projekte zu verwirklichen, hat unser Verein jahrzehntelang lieber das Geld aus dem Fenster geschmissen. Und da kann nun weder Meeske noch Maly oder Vogel etwas dafür. Obwohl, der Maly vielleicht schon ein bisschen, hätte er doch zumindest im Aufsichtsrat die Geldverschwendungspolitik unter Bader und Woy ein wenig einbremsen können,

Also hör sechstens bitte auf, immer so zu tun, als sei es für die Stadt Nürnberg Pflicht und für den Glubb kein Problem, ein neues Stadion zu bauen. Der alte Klapperkasten - und da stimme ich Dir zu - ist längst nicht mehr zeitgemäss. Für eine Bewerbung um internationale Spiele reicht das nicht mehr, für die 2. Liga grad noch so. Und mehr dürfen wir in den nächsten Jahren nicht mehr erwarten, bevor unsere Finanzen nicht einigermassen konsolidiert sind.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon DerClubfan » 15.05.2017, 20:33

Wurde eigentlich schon einmal die Idee gebracht das Frankenstadion in ein Leichtathletikstadion umzubauen?
Einfach den Oberrang und das Dach der Gegengerade+ Kurven abreisen, das Dach der HT mit zwei großen Stützen links und rechts stabilisieren und das restliche Stadion mit einem Blechdach überdachen (ein einfaches Dach wie z.B. in Darmstadt). Dadurch würde die Kapazität auf 15 000 - 20 000 gesenkt werden, was für die Leichtathleten locker reichen würde und vermutlich ca. 5-10 mio. Euro kosten würde. Die Kosten davon würde der Club übernehmen.
Im Gegenzug könnte die Stadt dem FCN ein Grundstück überlassen, auf welchem dieser dann eine reine Fußballarena bauen kann. Mögliche Grundstücke wären z.B.:
Ein Waldstück am Vereinsgelände am Valznerweiher -> Man könnte die bisherige Infrastruktur größtenteils weiternutzen
Das Grundstück zwischen Messe und Frankenstadion an der Karl-Schönleben-Straße-> Man könnte die bisherige Infrastruktur größtenteils weiternutzen und die Messe könnte einzelne kleinere Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des neuen Stadions veranstalten.
oder ein Grundstück in der Nähe des Flughafens -> keine Lärmbelästigung von Anwohnern mit der U-bahn leicht erreichbar.
Ich persönlich würde Variante 2 bevorzugen, da man so eventuell das ganze Areal neu gestalten kann, aber das nur so am Rande.

Die Vorteile eines Teilabrisses des FS für die Stadt wären:
- Sie würde Eigentümerin des Frankenstadions bleiben und könnte es somit auch für Konzerte und andere Veranstaltungen vermieten und Geld kassieren.
- Das Frankenstadion (15 000-20 000) wäre von der der Kapazität gesehen genau zwischen der Arena Nürnberger Versicherung (5 000-6 000) und dem neuen Club-Stadion (40 000-50 000). Dadurch könnten vielleicht zusätzliche Veranstaltungen nach Nbg geholt werden, für welche die anderen beiden Arenen zu groß/ klein wären, was wiederum zu mehr Besuchern und höheren Steuereinnahmen führen würde.
- Auf sie würden erheblich weniger Unterhaltskosten zukommen, da das was vom FS übrig bleibt (bis auf die HT) auf einem Erdhaufen errichtet ist, und weil das neue Dach ganz simpel gebaut wird.
Der Nachteil für die Stadt wäre, dass sie dem Club ein Grundstück unter Wert übergeben müsste, und dass sie durch einen neuen Namenssponsor weiniger verdienen würde als bisher, was aber durch die viel geringeren Ausgaben und die erhöhten Steuereinnahmen aufgefangen und wenn nicht sogar überboten werden dürfte.

Die Vorteile für den Club wären;
- Der Club wäre endlich Herr im Haus und könnte sämtliche Einnahmen für sich behalten.
- Durch den Kompromiss mit der Stadt bezüglich des Frankenstadions erhält der Club ein Grundstück in Nürnberg, wodurch die Wege für die Fans kurz bleiben und bestehende öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden könnten.
- Der Club hätte endlich eine reine Fußball Arena, die genau auf seinen Bedürfnissen zugeschnitten ist.
Der Nachteil für den FCN wäre, dass er zusätzlich zum eigenen Stadion den Umbau eines anderen Stadions bezahlen müsste. was aber bei Gesamtinvestitionen von 150-200mio. wenig ausmacht.

Mir ist unsere derzeitige finanzielle Situation durchaus bewusst, weshalb ich hier nochmal klarstellen will, dass der Um-/Neubau nur mithilfe eines Investors machbar ist und ohne diesen die Chancen gleich 0 stehen, dass sich in der Stadionfrage etwas tut.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon Lupo89 » 15.05.2017, 20:37

Was dichtest du dir denn schon wieder zusammen? Habe ich meinem Post einen Neubau, bzw ein reines Fußballstadion gefordert? Es wird halt für Sponsoren im aktuellen Zustand und auch in der Zukunft nicht attraktiver.

"Man wird sehen, was man damit angestellt hat". Man oh man... Lass die Stadt halt die Miete dann mal um jährlich 250.000 erhöhen. Und? Bei den Mehreinnahmen durch Fernsehgeldern hätte ich als Stadt das sowieso bereits gefordert... Und jetzt komm bitte nicht daher und schreib, dass der Glubb dann die kompletten 3,2 Millionen auf drei Jahre gesehen mehr an Miete bezahlen müsste...

Aber dann stimme ich halt in eure Untergangsstimmung mit ein. Der NAME "Max - Morlock - Stadion" hat uns jetzt den Gnadenstoß gegegeben und spätenstens in drei Jahren sind wir aufgrund höherer Mieten nicht mehr wettbewerbsfähig.

Und auch du hast meine entscheidende Frage nicht beantwortet... Sollten wir nicht froh sein, dass der Glubb in der schwierigsten Phase der Vergangenheit (sowohl sportlich, als auch finanziell) nicht durch eine Mieterhöhung geplagt wird?
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon weam » 15.05.2017, 21:48

spielepetie hat geschrieben:jetzt währe der neubau so günstig wie nie.
man könnte die südkurve sparen.

:mwah:
:dead:
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon Bass_ » 16.05.2017, 07:26

DerClubfan hat geschrieben:Wurde eigentlich schon einmal die Idee gebracht das Frankenstadion in ein Leichtathletikstadion umzubauen?
Einfach den Oberrang und das Dach der Gegengerade+ Kurven abreisen, das Dach der HT mit zwei großen Stützen links und rechts stabilisieren und das restliche Stadion mit einem Blechdach überdachen (ein einfaches Dach wie z.B. in Darmstadt). Dadurch würde die Kapazität auf 15 000 - 20 000 gesenkt werden, was für die Leichtathleten locker reichen würde und vermutlich ca. 5-10 mio. Euro kosten würde. Die Kosten davon würde der Club übernehmen.
Im Gegenzug könnte die Stadt dem FCN ein Grundstück überlassen, auf welchem dieser dann eine reine Fußballarena bauen kann. Mögliche Grundstücke wären z.B.:
Ein Waldstück am Vereinsgelände am Valznerweiher -> Man könnte die bisherige Infrastruktur größtenteils weiternutzen
Das Grundstück zwischen Messe und Frankenstadion an der Karl-Schönleben-Straße-> Man könnte die bisherige Infrastruktur größtenteils weiternutzen und die Messe könnte einzelne kleinere Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des neuen Stadions veranstalten.
oder ein Grundstück in der Nähe des Flughafens -> keine Lärmbelästigung von Anwohnern mit der U-bahn leicht erreichbar.
Ich persönlich würde Variante 2 bevorzugen, da man so eventuell das ganze Areal neu gestalten kann, aber das nur so am Rande.

Die Vorteile eines Teilabrisses des FS für die Stadt wären:
- Sie würde Eigentümerin des Frankenstadions bleiben und könnte es somit auch für Konzerte und andere Veranstaltungen vermieten und Geld kassieren.
- Das Frankenstadion (15 000-20 000) wäre von der der Kapazität gesehen genau zwischen der Arena Nürnberger Versicherung (5 000-6 000) und dem neuen Club-Stadion (40 000-50 000). Dadurch könnten vielleicht zusätzliche Veranstaltungen nach Nbg geholt werden, für welche die anderen beiden Arenen zu groß/ klein wären, was wiederum zu mehr Besuchern und höheren Steuereinnahmen führen würde.
- Auf sie würden erheblich weniger Unterhaltskosten zukommen, da das was vom FS übrig bleibt (bis auf die HT) auf einem Erdhaufen errichtet ist, und weil das neue Dach ganz simpel gebaut wird.
Der Nachteil für die Stadt wäre, dass sie dem Club ein Grundstück unter Wert übergeben müsste, und dass sie durch einen neuen Namenssponsor weiniger verdienen würde als bisher, was aber durch die viel geringeren Ausgaben und die erhöhten Steuereinnahmen aufgefangen und wenn nicht sogar überboten werden dürfte.

Die Vorteile für den Club wären;
- Der Club wäre endlich Herr im Haus und könnte sämtliche Einnahmen für sich behalten.
- Durch den Kompromiss mit der Stadt bezüglich des Frankenstadions erhält der Club ein Grundstück in Nürnberg, wodurch die Wege für die Fans kurz bleiben und bestehende öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden könnten.
- Der Club hätte endlich eine reine Fußball Arena, die genau auf seinen Bedürfnissen zugeschnitten ist.
Der Nachteil für den FCN wäre, dass er zusätzlich zum eigenen Stadion den Umbau eines anderen Stadions bezahlen müsste. was aber bei Gesamtinvestitionen von 150-200mio. wenig ausmacht.

Mir ist unsere derzeitige finanzielle Situation durchaus bewusst, weshalb ich hier nochmal klarstellen will, dass der Um-/Neubau nur mithilfe eines Investors machbar ist und ohne diesen die Chancen gleich 0 stehen, dass sich in der Stadionfrage etwas tut.


Ich glaub das waldstück zwischen messe und Stadion gehört der messe.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon Bass_ » 16.05.2017, 07:35

Ich favorisiere ein Stadion auf dem Zeppelinfeld. Die haupttribüne könnte an der Start und Zielgeraden zum norisring stehen. Unterirdisch könnte man das fahrerlager einbauen. Eine Brücke zur Arena um auch dort die logen zunutzen darf auch nicht fehlen.

Mal im ernst ich halte ein neues Stadion für absoluten Schwachsinn. Aktuell haben wir hier keinen Bedarf. Die Zuschauerzahlen werden nicht nur bei uns rückläufig sein. Ich denke in Freiburg und Karlsruhe kommt der Neubau 10 Jahre zu spät. Die fetten Zeiten sind vorbei
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon Fundamentalanalyst » 17.05.2017, 17:56

Bass_ hat geschrieben:Mal im ernst ich halte ein neues Stadion für absoluten Schwachsinn. Aktuell haben wir hier keinen Bedarf. Die Zuschauerzahlen werden nicht nur bei uns rückläufig sein. Ich denke in Freiburg und Karlsruhe kommt der Neubau 10 Jahre zu spät. Die fetten Zeiten sind vorbei


Die Zuschauerzahlen im deutschen Profifußball steigen Jahr für Jahr. Wie du da glauben kannst, die fetten Jahre wären vorbei und Zuschauerzahlen würde künftig fallen, ist mir ein Rätsel.

Ein vom Club finanziell gestemmter Stadionneubau ist aktuell aber illusorisch. Vielleicht siehts in einigen Jahren anders aus, wenn wir unsere Schulden getilgt haben.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon juninho » 18.05.2017, 08:45

Fundamentalanalyst hat geschrieben:
Bass_ hat geschrieben:Mal im ernst ich halte ein neues Stadion für absoluten Schwachsinn. Aktuell haben wir hier keinen Bedarf. Die Zuschauerzahlen werden nicht nur bei uns rückläufig sein. Ich denke in Freiburg und Karlsruhe kommt der Neubau 10 Jahre zu spät. Die fetten Zeiten sind vorbei


Die Zuschauerzahlen im deutschen Profifußball steigen Jahr für Jahr. Wie du da glauben kannst, die fetten Jahre wären vorbei und Zuschauerzahlen würde künftig fallen, ist mir ein Rätsel.


Kann man so undifferenziert nicht mehr sagen. Frag mal nach bei Vereinen wie Augsburg, Mainz, Hoffenheim.
Das sind alles langjährige Erstligisten und deren Zuschauerzahlen sind rückläufig.
Das sollte uns zumindest zu denken geben.
Ich denke, also bin ich hier falsch...

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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon putzi » 18.05.2017, 08:46

Das ist das schöne an Statistiken.

Sie sind so herrlich nichtssagend.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon Glubbman » 18.05.2017, 16:48

Übrigens, ich teile nicht die Ansicht, dass der Name MMS Probleme bereiten wird, weil nach den drei Jahren es kein neuer Sponsor "wagen" wird, es wieder anders zu nennen.

Da der Namesrechte als MMS auf drei Jahre angelegt sind, läuft das ganze einfach aus und wird wieder wie bisher zu "Stadion Nürnberg" resettet bis die weitere Vorgehensweise geklärt ist.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon docfred » 18.05.2017, 21:34

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussba ... 22277.html

Kaiserslautern riskiert 65 Millionen Euro

Der sportliche und wirtschaftliche Niedergang des 1. FC Kaiserslautern bringen Stadt und Stadiongesellschaft in neue Bedrängnis. Auf den Steuerzahler könnten weitere Belastungen zukommen.


Genau deshalb hat die öffentliche Hand gefälligst die Finger von so einem Scheissdreck zu lassen!
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon klausweiss176 » 18.05.2017, 23:17

Wenn man das liest wird es einem schlecht!

Die zahlen 3,2 Millionen Euro Zinsen für die Darlehen, tilgen keinen Cent und legen nichts zurück. Auch deren Bunker wird älter.

Wenn ich dies auf Nürnberg und die Stadionpacht des Clubs umrechne sollten wir Vorwürfe die Stadt würde den Club nicht unterstützen mit der Prügelstrafe belegen. Allerdigns gehen bei uns auch einige Fehler zu Lasten der Stadt. Aber auch unsere Stadionmiete ist nicht annähernd kostendeckend.
Fan des Rekord-Rekordmeisters! Der Club war 68 Jahre Rekordmeister! Das schafft Bayern erst 2048 und da ist Uli H. 97 Jahre alt!
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon DerClubfan » 19.05.2017, 16:12

http://www.stadionwelt.de/sw_stadien/in ... s_id=16477

So sieht das Auswahlverfahren der EM-Stadien aus.

Neben dieser qualitativen Beurteilung wird es zudem eine regionale Einteilung geben, um sicherzustellen, dass die Europameisterschaft möglichst in ganz Deutschland stattfindet, das sogenannte Zoning. Die nach dem Rückzug von Kaiserslautern aktuell 14 Bewerber werden dabei in vier über das gesamte Bundesgebiet hinweg verteilte Zonen eingeteilt. Pro Zone können mindestens ein und maximal vier Bewerber berücksichtigt werden.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon briizdor » 19.05.2017, 16:24

Netto-Sitzplatzkapazität vom DFB von 50.000 (UEFA-Forderung) auf 60.000 angehoben. Um möglichst vielen Besuchern die EM bieten zu können.

Oder evtl doch nur um möglichst viel Geld zu machen? :schaem

Würde ja bedeuten, dass alle Stadien außer München, Berlin und Dortmund um ca 5000 bis 15.000 vergrößert werden müssten.
Zuletzt geändert von briizdor am 19.05.2017, 16:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon FCNNordkurve » 19.05.2017, 16:27

briizdor hat geschrieben:Netto-Sitzplatzkapazität vom DFB von 50.000 (UEFA-Forderung) auf 60.000 angehoben. Um möglichst vielen Besuchern die EM bieten zu können.

Oder evtl doch nur um möglichst viel Geld zu machen? :schaem:

Sind wir dann damit raus da zu wenig Sitzplätze?
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon König » 19.05.2017, 16:27

Beides ist aber absolut legitim und normal. Dem DFB kann man ja echt viel vor die Füße werfen, aber immer noch besser als Länder wie Brasilien, Südafrika und Co.,
wo Stadien gebaut werden und nach einer WM beispielsweise nicht mehr genutzt werden weil am Bedarf vorbeigeplant. Und in DE gibts nunmal viele Fußballfans.
Wie können leider auch nix dafür das unser Stadion an der Moderne vorbeigebaut wurde :cry:
Das Beste hoffen, auf das Schlimmste vorbereitet sein.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon Totti » 19.05.2017, 16:34

FCNNordkurve hat geschrieben:
briizdor hat geschrieben:Netto-Sitzplatzkapazität vom DFB von 50.000 (UEFA-Forderung) auf 60.000 angehoben. Um möglichst vielen Besuchern die EM bieten zu können.

Oder evtl doch nur um möglichst viel Geld zu machen? :schaem:

Sind wir dann damit raus da zu wenig Sitzplätze?

Nein, das sind ja nur die 3 (?) nötigen Kategorie-1-Stadien.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon DerClubfan » 19.05.2017, 16:39

Ich denk mit Kategorie 1 sind die Halbfinal/ Final Stadien gemeint. Denn laut Uefa Regularien benötigt ein EM-Stadion eine Kapazität von 30 000 und nicht 50 000. Es wird aber klar von 50 000 gesprochen, deswegen meine Vermutung.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon Totti » 19.05.2017, 16:42

Ich glaub es sind je nach Kategorie 3 ab 50.000 bzw. jetzt 60.000, 3 ab 40.000 und 4 ab 30.000. Hab das die Tage irgendwo gelesen.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon briizdor » 19.05.2017, 16:43

DerClubfan hat geschrieben:Ich denk mit Kategorie 1 sind die Halbfinal/ Final Stadien gemeint. Denn laut Uefa Regularien benötigt ein EM-Stadion eine Kapazität von 30 000 und nicht 50 000. Es wird aber klar von 50 000 gesprochen, deswegen meine Vermutung.


Muss mich von vorhin selbst nochmal berichtigen... auf dfb.de steht es wie folgt:

Die Bewerber werden zunächst unter Berücksichtigung der Kapazitätsvorgaben der UEFA in drei Kategorien aufgeteilt. Dabei hat das DFB-Präsidium beschlossen, die geforderte Netto-Sitzplatzkapazität in der Kategorie I von mindestens 50.000 auf mindestens 60.000 anzuheben, um möglichst vielen Menschen den Zugang zur Europameisterschaft möglich zu machen. Neben diesen drei Stadien fordert die UEFA drei Arenen mit einer Netto-Sitzplatzkapazität von jeweils mindestens 40.000 und vier Stadien mit einer Netto-Sitzplatzkapazität von jeweils mindestens 30.000. Das weitere Verfahren wird in der kommenden Präsidiumssitzung am 19. Mai 2017 verabschiedet und als Anhang in das Bewerbungsreglement aufgenommen.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon wikinger » 19.05.2017, 17:01

Ok für das Halbfinale und das Finale kommen wir eh nicht in Frage. München, Berlin, Hamburg, Schalke und Dortmund machen das unter sich aus
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon biertester » 19.05.2017, 17:23

Ich poste es mal hier:

Wende in Berliner Stadiondebatte: Umbau des Olympiastadions favorisiert
http://kickwelt.de/news/bundesliga/wend ... ml?cfeed=1

Wir waren ursprünglich davon ausgegangen, dass ein Umbau des Olympiastadions nicht in Betracht kommt. Unsere Studie von gmp hat nun für uns überraschend eine grundsätzliche Machbarkeit bestätigt



Nachdem es hier bereits einen Beitrag zum neuen Stadion in Berlin gab, wird da anscheinend nun doch nochmal der Umbau ins Gespräch gebracht.
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Re: Eigenes Fussballstadion für den Glubb? (Neubau)

Beitragvon Lupo89 » 19.05.2017, 18:37

biertester hat geschrieben:Ich poste es mal hier:

Wende in Berliner Stadiondebatte: Umbau des Olympiastadions favorisiert
http://kickwelt.de/news/bundesliga/wend ... ml?cfeed=1

Wir waren ursprünglich davon ausgegangen, dass ein Umbau des Olympiastadions nicht in Betracht kommt. Unsere Studie von gmp hat nun für uns überraschend eine grundsätzliche Machbarkeit bestätigt



Nachdem es hier bereits einen Beitrag zum neuen Stadion in Berlin gab, wird da anscheinend nun doch nochmal der Umbau ins Gespräch gebracht.


Den stell ich mir kompliziert (Denkmalschutz) und dadurch auch vor allem sehr kostspielig vor...
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